prophil e.V.

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… ganz nah ran ans künstlerische Leben der Bremer Philharmoniker

Über uns

Das bewegt prophil in Bremen

prohil e.V., der Freundeskreis der Bremer Philharmoniker, möchte dazu beitragen, dass Musik unsere Stadt liebens- und lebenswert macht. Als flüchtigste der schönen Künste ist die Musik in ihrer Herstellung auch die kostspieligste – und bedarf daher einer besonderen Förderung über die staatliche Zuwendung hinaus.

Unsere Veranstaltungen bilden eine Brücke zwischen dem Orchester und den Bremer*innen: Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden schaffen wir Freiräume für innovative Orchesterprojekte der Bremer Philharmoniker, ermöglichen neue Ideen und fördern Kinder, zum Beispiel in der Musikwerkstatt. Mit dem Know-how unserer Mitglieder*innen bilden wir ein Netzwerk zur Förderung des Orchesters – sehr zum Wohle Bremens.

Satzung (PDF)

Das bietet prophil Ihnen

  • Jährlich eine kostenlose Teilnahme an einem 5nachsechs-Afterwork-Konzert
  • Begegnung mit den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert
  • Jährliche Einladung zum Neujahrsempfang
  • Einladung zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen
  • Vorträge mit Werkeinführungen
  • Musikfilmabende

»Mit dem Know-how unserer Mitglieder*innen bilden wir ein Netzwerk zur Förderung des Orchesters – sehr zum Wohle Bremens.«
Ihr Vorstand

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rechts: Freuen sich auf neue Mitglieder bei prophil, von links: Anne Lüking, Vorsitzende, Stephan Kohlrausch, stellv. Vorsitzender, Katrin Rabus, Ehrenvorsitzende, Karin Hinrichs, Schatzmeisterin, und Daniel de Olano, stellv. Vorsitzender.

Veranstaltungen

10|09|19 00:00 Uhr

Die Geheimnisse der Musikwerkstatt

Marko Gartelmann und Matthias Entrup führen uns in die Geheimnisse der Musikwerkstatt ein.

Sie können Blas- und Streichinstrumente ausprobieren oder sich auch an afrikanischen Instrumenten, wie den Diemben oder Balafonen ausprobieren.

Wie Profis die spielen, wird uns Matthias Entrup beweisen.

15|09|19 11:00 Uhr

Peter und der Wolf

Wer hat Angst vor´m bösen Wolf?
Peter auf jeden Fall nicht! Als er das aufgeregte Schnattern und Flattern der Enten und Vögel am Teich vor Großvaters Gartenzaun bemerkt und die verängstigte Katze auf dem Baum entdeckt, wird ihm schnell klar: Die Tiere haben Angst vor dem heranschleichenden Wolf. Entschlossen und mit schlauen Tricks schafft es der furchtlose Peter, den Wolf zu überlisten. Er fängt ihn und bringt ihn schließlich in den Zoo.

Großvater erzählt
Gemeinsam mit dem Figurentheater „Mensch, Puppe!“ haben die Bremer Philharmoniker die beliebte Geschichte von Sergej Prokofieff in eine spannende Rahmenhandlung geschnürt. Der Schauspieler Leo Mosler schlüpft dabei abwechselnd als Person, aber auch mit Handpuppen in die Rollen von Peter, des Großvaters und natürlich des Wolfes und der aufgeregten Tiere. Untermalt wir die turbulente Handlung von einem Holzbläserquartett der Bremer Philharmoniker, die sich mit Flöte, Klarinette, Fagott und Oboe begleitet von einem Horn in die Geschehnisse am Ententeich vor Großvaters Gartentür einbringen.
 
Idee und Konzeption
„Das kleinen Schulkonzert – Peter und der Wolf” bietet Kindern ein unterhaltsames Konzerterlebnis. Schauspieler Leo Mosler erzählt den Kindern nicht nur von Peters aufregenden Erlebnissen, sondern stellt den Kindern auf unterhaltsame Art auch die verschiedenen Instrumente vor. Spielerisch und mit einem, kindgerechten Spannungsbogen weckt das Konzert die Freude an klassischen Klängen und den Spaß an Livekonzerten. Die Musiker freuen sich auf viele offene Kinderohren.

28|09|19 00:00 Uhr

Konzertreise nach Linz

Wir fahren nach Linz und besuchen Markus Poschner!
Am Samstag, 28. September wollen wir im Brucknerhaus Linz ein Konzert des Brucknerorchesters unter seiner musikalischen Leitung besuchen. Auf dem Programm steht – kaum überraschend – Anton Bruckner:
Sinfonie Nr. 3 in d-moll, WAB 103 (1888–89), Fassung 1889 
Sinfonie Nr. 9 in d-moll, WAB 109 (1887, 1891–94)

Reisedetails
Fahrt: Aufgrund der Anfahrtslänge scheidet eine Anreise mit einem gemeinsa- men Bus leider aus. Es bestehen aber gute Zugverbindungen zwischen Bremen und Linz. Im Anbetracht vieler individuell bestehender Vergünstigungen (Stichwort: BahnCard, Bonuspunkte, etc.) bei der Bahn empfehlen wir eine individuelle Buchung. Wer nicht individuell buchen möchte, möge uns dies mitteilen, wir organisieren dann einen Gruppentarif (ab sechs Personen möglich). Wir empfehlen die folgende Verbindung: o Hinfahrt am Samstag, 28. September 2019 Abfahrt Bremen Hauptbahnhof um 7:18 Uhr Ankunft Linz Hauptbahnhof um 15:24 Uhr o Rückfahrt am Sonntag, 29. September 2019 Abfahrt Linz Hauptbahnhof um 14:36 Uhr Ankunft Bremen Hauptbahnhof um 22:39 Uhr

Hotel: Wir haben im Arcotel Nike|Linz Zimmer reserviert. Das Hotel liegt direkt an der Donau, fußläufig in direkter Nachbarschaft zum Brucknerhaus.

Haben Sie noch Fragen, dann schreiben oder rufen Sie uns gerne an!

Daniel de Olano
E-Mail: deolano@gmx.de
Mobil: 0162-4624400

02|10|19 18:05 Uhr

5nach6

Zauberflöte fantastique

Werke von
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1971)
Hector Berlioz (1803-1869)

Sérgio Pires, Klarinette
Marko Letonja, Dirigent und Moderation

Meldungen

27.05.2019

Und so geht es weiter:

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Gleich am 10. September 2019 werden uns Marko Gartelmann und Matthias Entrup in die Geheimnisse der Musikwerkstatt einführen. Sie können Blas- und Streichinstrumente ausprobieren oder sich auch an afrikanischen Instrumenten, wie den Diemben oder Balafonen ausprobieren. Wie Profis die spielen, wird uns Matthias Entrup beweisen.

Am 28.9.2019 fahren wir dann gemeinsam zu einem Konzert mit Markus Poschner als Dirigenten nach Linz.
Und am 2.10.2019 findet unser gemeinsames 5nachsechs-Afterwork-Konzert statt.

Freuen Sie sich darauf, einen schönen Sommer und ein frohes Wiedersehen wünscht Ihnen der Vorstand von prophil e.V. Freundeskreis der Bremer Philharmoniker.

27.05.2019

Endspurt

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Mit einem wunderschönen Sommerfest in der Plantage haben die Musiker*innen der Bremer Philharmoniker und die Mitglieder und Freunde von prophil die Saison ausklingen lassen. Es war sozusagen die Premiere, das erste Mal, aber sicher nicht das letzte. Selbst „Petrus“ war von dem Engagement aller Beteiligter begeistert und ließ die Sonne strahlen. Thomas Ratzek, Trompeter im Orchester, erlebten wir als „Chef de Cuisine“ am Grill und Matthias Berkel als seinen zuverlässigen Helfer.

Aber auch die prophil-Mitglieder sorgten für ein vielfältiges und umfangreiches Buffet. Ist doch gut, wenn man Freunde hat.

Abgerundet wurde das Fest durch die Posaunisten des Orchesters: Nachdem sie für das Geburtstagskind Werner Rabus „Happy birthday“ gespielt hatten, gab es einen bunten Potpourri an Melodien.

„So ein ungezwungener Abend schafft doch eine Atmosphäre, in der man leichter mit allen und auch bisher Fremden ins Gespräch kommt“, schrieb unser Mitglied Dirk Wilke und hatte auch noch einen Wunsch „Wenn man dann etwas früher begänne, hätte man zum Schluss auch gefühlt etwas mehr Zeit“. Recht hat er. Denn der Schluss fand „drinnen“ in gemütlicher Atmosphäre mit Musik von Steffen Drabeck, Bratsche und Berker Sen, mal nicht am Fagott sondern an der Gitarre, statt.

Es wird sicher nicht unser letztes gemeinsames Fest sein.

28.03.2019

prophil hinter den Kulissen | Was macht eigentlich ein Notenwart?

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DH 799 2053

Ein Wart ist laut Wikipedia ein Aufseher, der für eine Einrichtung verantwortlich ist. Bei den Bremer Philharmonikern liegen um die 1000 Bände mit Noten im Archiv, das ist in diesem Falle die Einrichtung. Henning Wieck wartet sie, er ist der Notenwart. Prophil möchte von ihm wissen, was da alles dran hängt. Oder genauer: Was der Notenwart in der Plantage 13 in seiner Arbeitszeit so macht.

Wir treffen Henning Wieck in seinem Büro am Computer. „Ich bin gleich soweit“, ruft der überaus freundliche Mann und tippt noch Allegro eine E-Mail. Er erinnert Orchestermitglieder an die Rückgabe von Noten, weil die Bilder einer Ausstellung ja bereits verklungen sind. Nein, eine Mahnung ist das nicht, eher eine freundliche Aufforderung.

Kaufen und leihen
„Ich passe auf, dass der Bestand wächst und gedeiht“, sagt der 45-Jährige. Das heißt? „Ich besorge die Noten für das Programm der Saison. Wenn es sie zu kaufen gibt, dann kaufe ich, das ist effektiver als leihen.“ Das rechne sich, denn die Leihgebühren können sich zu größeren Summen aufaddieren. „Es gibt ein großes und ein kleines Leihrecht“, erläutert der Notenwart. Da spielen bestimmte Parameter eine Rolle: Wie groß ist der Saal, was kosten die Karten, gibt es eine Rundfunkaufzeichnung? „Ein Mahlerkonzert, zweimal aufgeführt, kostet dann um die 2000 Euro“, rechnet er vor. Merke: Der Notenwart muss, egal ob er kaufen oder leihen will, ganz genau wissen, welche Verlage welche Komponisten vertreten. Da sind Recherchen und Erfahrungen vonnöten. Die Serenade von Benjamin Britten, die im 10. Philharmonischen Konzert erklingt, verlegt Boosey & Hawkes in Berlin. „Ich habe jede Menge Verlage im Kopf und weiß eigentlich, wo die Rechte jeweils liegen“, sagt Henning Wieck. Es klingt trotzdem ganz bescheiden. „Von Mozart kann man fast alles kaufen, Sibelius muss man leihen.“ Immer wieder wundert es ihn, welches sichere Gespür die Verleger früher für „heutige Evergreens“ hatten. Die Sets, zum Beispiel Partitur und Instrumentenauszüge von Sibelius, seien bestimmt schon durch die ganze Welt gereist. Jetzt, zwei Monate vor dem 10. Konzert, dem Schottischen, steht im Archiv bereits eine blaue Plastikbox, die sich langsam aber stetig füllt. Vaugham Williams und Mendelssohn Bartholdy müssen noch hinein.

Geklebte Seiten
Henning Wieck zeigt uns nun ein paar Partituren. Exponate seiner Einrichtung. Vorsichtig zieht er einen ehrwürdigen Band aus einem der hinteren Regale. Richard Strauß, „Tod und Verklärung“, Besitz der Philharmonischen Gesellschaft. Die Seiten sind schon geklebt. Wer mag hier alles geblättert und gespielt haben? Der Hüter der Noten weist auf eine kleine Notiz: Aufführung am 4.2. 1899 unter Leitung des Komponisten. Donnerwetter! Wir sind beeindruckt.

Serviceorientierte Arbeit
Kopiert er nun die Noten für alle? „Noten darf man nicht kopieren“, sagt Herr Wieck streng. „Erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ist dessen Werk gemeinfrei.“ Naja, ganz kleine Ausnahmen gibt es schon. „Aufführungsbedingtes Kopieren“, nennt es der Fachmann. „Wenn das Blatt an einer Stelle gewendet werden muss, deren Tonfolge nicht unterbrochen werden kann, dann kopiere ich eine Einlage.“ Das ist noch nicht der ganze Service, den der Notenwart seinen Musikerinnen und Musikern bietet. Er zeichnet für die Violinen die Auf- und Abstriche ein, damit die Bögen in derselben Richtung über die Saiten geführt werden. Es sieht nach einer Heidenarbeit aus. „Das ist wichtig, damit die Streicher gleich musikalisch proben können.“ Damit sind Henning Wiecks Aufgaben noch nicht erschöpft. Er schaut sich die Besetzung eines Musikstücks an und meldet sie weiter an den Disponenten, der am Schwarzen Brett einen Aushang macht. Steht dann da „PK“, so weiß der Paukist, dass er besetzt ist.

Spaß am Beruf
Beim Blättern und Plauschen wird klar, dass ein Notenwart vom Fach sein muss. Henning Wieck ist es. In Hamburg geboren, ist er Spross einer überaus musikalischen Familie. Er selbst ist studierter Posaunist, seine drei Brüder spielen Tuba, Horn und Trompete. Seine Frau spielt Geige bei den Philharmonikern. Da hat er bis 2011 auch Posaune geblasen. Zehn Jahre lang. Aus familiären Gründen hat der Familienvater dann gewechselt. „Wir wohnten damals in Thedinghausen und fanden keine Babysitter bis in die Nacht hinein.“ Der Beruf als Notenwart macht ihm großen Spaß.

Karla Götz

Mitglied werden

Private Mitgliedschaft

Erfahren Sie mehr über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb des Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.

Ihre Vorteile als Mitglied:

  • Sie können pro Jahr kostenlos ein 5nachsechs-Afterwork-Konzert besuchen.
  • Sie begegnen den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert.
  • Sie erhalten jedes Jahr eine Einladung zum Neujahrsempfang.
  • Wir laden Sie zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen ein.
  • Sie bekommen wertvolle Hintergrundinformationen durch Vorträge mit Werkeinführungen.
  • Sie können Musikfilmabende genießen.
Schüler*in / Student*in 25 Euro
Einzelmitgliedschaft 50 Euro
Paare 80 Euro
Förderer (besondere Leistung, sprechen Sie uns an) 500 Euro

Antrag private Mitgliedschaft (PDF)

Firmenmitgliedschaft

Ermöglichen Sie sich und Ihren Mitarbeitern neue Horizonte und fördern Sie nebenbei die Bremer Kulturlandschaft.

Ihre Vorteile als Firmenmitglied:

  • Sie nehmen mit bis zu 10 Gästen oder Mitarbeiter*innen an zwei 5nachsechs-Konzerten teil.
  • Für jeweils bis zu 10 Gäste oder Mitarbeiter*innen haben Sie alle Vorteile der privaten Mitgliedschaft (s.o.).
  • Nach den 5nachsechs-Konzerten lernen Sie in lockerer Atmosphäre Mitglieder des Orchesters kennen und können alles fragen, was Sie schon immer wissen wollten, z.B. über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb eines Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.
Firmenfördern5nachsechs pro Jahr 1000 Euro

Antrag Firmenmitgliedschaft (PDF)

Spenden

Unterstützen Sie die Bremer Philharmoniker durch eine Spende oder helfen Sie mit einer zweckgebundenen Spende, ein bestimmtes Projekt zu unterstützen. Wir bitten insbesondere um Spenden für die musikalische Förderung von Kindern in benachteiligten Quartieren – Stichwort: Musikwerkstatt.

Mit Saisonbeginn 2017/18 richten wir einen Musikinstrumentenfonds ein und bitten um Unterstützung – Stichwort: Instrumentenfonds.

Weiterhin bitten wir um Spenden, die geflüchteten Menschen Konzertbesuche ermöglichen – Stichwort: Flüchtlinge ins Konzert.
 

Spendenformular (PDF)

Unsere Mitglieder und Förderer

Mitglieder und Förderer

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Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

prophil e.V. Freundeskreis der Bremer Philharmoniker
Plantage 13 / 28215 Bremen

0421 701 454
info@prophil.de